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Verkehrsrechtsschutzversicherung, Kfz Rechtsschutz

Die Verkehrsrechtsschutzversicherung ist eine sinnvolle Ergänzung zum herkömmlichen Versicherungsschutz, den man als Autofahrer in Form einer Haftpflichtversicherung oder auch Teil- bzw. Vollkasko besitzt. Mit einer Kfz Rechtsschutz kann sich der Fahrzeughalter (Fahrer) in Unfall- oder Schadenssituationen auf einen rechtlichen Beistand verlassen, ohne diesen aus eigener Tasche bezahlen zu müssen.

Ist eine Kfz-Rechtsschutzversicherung sinnvoll?

Zahlreiche Situationen im Verkehrsalltag belegen, dass Unfälle und Schadensvorgänge nicht immer eindeutig zu klären sind. Oft kommt es auch zu mangelnden oder zweifelhaften Schadensregulierungen, so dass gerichtliche Auseinandersetzungen nicht mehr weit entfernt sind. Mit dem Abschluss einer Kfz-Rechtsschutzversicherung wird ein großes Spektrum an gerichtlichen und anwaltlichen Kosten übernommen. Unbestritten ist, dass die Konsultation eines Anwalts oder die Verhandlung vor einem Verkehrsgericht richtig Geld kosten kann. Deshalb ist es doch gut, man hat eine gute Versicherung im Hintergrund, die die Kosten übernimmt.

Wo bekommt man einen guten Kfz-Rechtsschutz?

Grundsätzlich hat man als Versicherungsnehmer zwei Möglichkeiten, einen umfassenden Rechtsschutz für sämtliche Verkehrssituationen zu erhalten. Zum einen bieten Kfz-Versicherungen selbst entsprechende Tarife an. Das setzt voraus, dass das Kfz auch dort versichert ist. Meist bestehen hier Kooperationen zwischen dem Kfz-Versicherer und einer Rechtsschutzversicherung, so dass der Verkehrsrechtsschutz in Kombination mit dem normalen Kfz-Versicherungsvertrag gekoppelt wird. Eine Alternative zeigen klassische Rechtsschutzversicherungen, die unabhängig von der Kfz-Versicherung einen pauschalen Rechtsschutz für Kfz und Motorräder anbieten. Hier können Sie gleich mehrere Fahrzeuge - z.B. alle Fahrzeuge in der Familie - rechtsschutzversichern und können sich dabei die günstigsten Rechtsschutzversicherungen herauspicken. Im Folgenden haben wir Ihnen gleich Versicherer herausgesucht, die einen schnellen und unkomplizierte Verkehrsrechtsschutzversicherung ermöglichen:


ARAG RechtsschutzDie ARAG bietet ihren kostengünstigen Aktiv-Rechtsschutz Verkehr an, der für einen PKW bereits unter 34,- Euro Jahresbeitrag erhältlich ist. Sollen mehrere Kfz wie etwa der gesamten Familie versichert sein, so ist ein Schutz bereits unter einer Jahresprämie von 60,- Euro möglich.
» Hier gelangen Sie zur Webseite der ARAG


Direct Line RechtsschutzDie Direct Line bietet eine Verkehrsrechtsschutzversicherung für Einzelfahrzeuge (46,- Euro pro Jahr), alle PKW in der Familie (68,- Euro pro Jahr) sowie ein Komplettpaket mit Rechtsschutz für Privat-, Beruf- und Verkehr ab 179,24 Euro an.
» Hier gelangen Sie zur Webseite der Direct Line


asstel RechtsschutzBei der asstel lässt sich auch der Verkehrsrechtsschutz einzeln abschließen. Vorteile sind hier: bis zu 500.000 € Versicherungssumme und zusätzlich 100.000 € für Strafkaution, Telefonische Rechtsberatung, erweitertes Widerrufsrecht bis zu 20 Tagen.
» Hier gelangen Sie zur Webseite der asstel


Welche Kosten werden übernommen?

Welche Kosten durch den Vertrag einer Verkehrsrechtsschutzversicherung explizit übernommen werden, lässt sich sowohl in der Art wie auch in der Höhe der abgeschlossenen Deckungssumme vor dem Vertragsabschluss individuell festlegen. Ein solcher Vertragsschluss empfiehlt sich dabei nicht nur für Privatpersonen, sondern auch für Unternehmen und Speditionen, denen je nach Branche weitreichende Sach- und Vermögensschäden entstehen können.

Wie die Verkehrsrechtsschutzversicherung richtig genutzt wird

Sollte es zu einem Unfall mit dem eigenen Fahrzeug kommen, der nicht eindeutig geklärt werden kann, ist über die Nutzung der Rechtsschutzversicherung nachzudenken. Dies gilt sowohl für die Situation, dass sich der Unfallpartner uneinsichtig bezüglich eines von ihm erzeugten Unfalls zeigt, ebenso bei der vermeintlich falschen Beschuldigung durch den Unfallpartner, dass man selbst die Schuld an den entstandenen Schäden tragen würde. Über den entsprechenden Sachverhalt sollte man zunächst seinen Versicherer in Kenntnis setzen. Danach empfiehlt es sich, einen Rechtsanwalt mit dem Spezialgebiet Verkehrsrecht aufzusuchen und die Chancen zu erörtern, die in der gegebenen Situation vor einem Verkehrsgericht anzunehmen sind. Das weitere Vorgehen ist dann mit dem Rechtsanwalt zu besprechen.

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