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Kfz-Versicherungen mit Rabattschutz

Voll im Trend liegen Kfz-Versicherungen mit einem Rabattschutz. Diese Kfz-Tarife werden oft als die Engel im Unglück angepriesen. Unter diesem Schutztarif versteht man praktisch einen Freischuss pro Jahr. Das heißt, man kann einen selbstverschuldeten Unfall im Jahr haben, ohne dabei Opfer einer Rückstufung zu werden. Denn bekanntlich stufen die Versicherungen die Schadenfreiheitsklasse zurück, wenn das versicherte Auto schuldhaft in einen Unfall verwickelt war und die Autoversicherung den Schaden reguliert hat. Die glasklare Folge ist, dass dadurch der Beitrag für die Kfz-Versicherung steigt (Rückstufungstabelle). Genau dort setzen die Rabattschutztarife an, bei denen dann trotz des regulierten Unfalls der Schadenfreiheitsrabatt bestehen bleibt. Bei der gleichen Versicherung zahlt man also fortan den gleichen Preis, wenn sich sonst nichts weiter ändert. Ebenso wird man weiterhin Jahr für Jahr bessergestuft.

Ganz gewiss bieten die Kfz-Versicherer diesen Rückstufungsschutz an, da sie wissen, dass ein Autofahrer Angst und Sorge vor einer Rückstufung hat. Wenn man der Sache genauer auf den Grund geht, dann sind die Preise für sogenannte Rabattschützer im verträglichen Rahmen. Die Versicherungen verlangen für den "Angsthasenrabatt" einen Aufschlag von vielleicht 10 Prozent des sonstigen Preises.

Natürlich kann man den Rabattschutz bei den Versicherungen auch erst dann hinzubuchen, wenn man in eine etwas bessere Schadenfreiheitsklasse (also "günstigeren Prozenten") eingestuft ist. Viele Versicherer ermöglichen den Tarif ab SF-Klasse 4.

Welche Versicherer bieten einen Rabattschutz-Tarif?

Heutzutage bekommen Sie bei fast allen Versicherungen den Rabattschutz angeboten. Unser Versicherungsvergleich zeigt Ihnen die günstigen Tarife, bei denen Ihr Schadenfreiheitsrabatt selbst nach ein, zwei oder drei Unfällen pro Jahr geschützt bleibt.
» Versicherungsvergleich mit Option auf Rabattschutztarife starten

Wann wird die Rabattschutz-Option im Vergleich angezeigt?

Wenn die Vergleichstabelle angezeigt wird, können Sie die Auswahl für die angezeigten Tarife begrenzen. Die Option für den Rabattschutz bekommen Sie eingeblendet, wenn die SF-Klasse mind. 4 beträgt, keine Fahrer unter 25 Jahren ausgewählt sind und keine Vorschäden bestehen.

Nicht verwechseln mit Rabattretter

Ein Rabattretter ist etwas anderes. Diesen Notanker gewinnt man automatisch in besonders hohen SF-Klassen, wenn man beispielsweise in der SF-Klasse 25 angekommen ist. Wenn hier ein Unfall passiert, wird man vielleicht in SF-Klasse 20 zurückgestuft - man zahlt aber am Ende trotzdem den gleichen Preis, da in der SF-Klasse 20 der gleiche Schadenfreiheitsrabatt gilt wie in der höheren Klasse 25.

Nach reguliertem Schaden: Rabattschutz zählt nicht bei Versicherungswechsel

Einen Haken hat das Ganze: Den Rabattschutz genießt man nur bei ein und dergleichen Versicherung. Geschützt wird nämlich nur der Schadenfreiheitsrabatt, nicht die Schadenfreiheitsklasse. Das heißt, dass man nach einem regulierten Schadenfall beim gleichen Versicherer bleiben muss, um weiterhin den gleichen Schadenfreiheitsrabatt zu behalten. Wechselt man hingegen die Autoversicherung, dann wird an die neue Versicherung die eigentliche Schadenfreiheitsklasse gemeldet, die ohne Rabattschutz zustande gekommen wäre. In diese SF-Klasse fließt also die Zahl der regulierten Unfälle ein. Bei einem Versicherungswechsel ist es dann also vorbei mit dem Rabattschutz!

Unser Tipp:

Suchen Sie sich zunächst eine günstige Kfz-Versicherung aus, wobei Ihnen unser Kfz-Versicherungsrechner kostenlos zur Seite steht. Nehmen Sie den Rabattschutz-Tarif nur dann hinzu, wenn er keine all zu großen Extrakosten verursacht. Wenn Sie sich für den "Angsthasenrabatt" entscheiden, dann muss Ihnen klar sein, dass dieser Tarif nur dann einen Sinn macht, wenn Sie beim gleichen Versicherer auf lange Sicht bleiben wollen. Das setzt voraus, dass der Versicherer eine gewisse Preisstabilität hat und sich am Markt stets als einer der günstigsten etabliert. Vergessen Sie nicht, wenn Sie nach einem Unfallschaden die Versicherung wechseln wollen, dann ist der Schadenfreiheitsrabatt trotzdem verloren. Sie müssen also bei der gleichen Versicherung bleiben und dürfen keinen Versicherungswechsel einplanen.

Rückstufung kann auch günstiger sein als Rabattschutz

Wichtig ist noch zu wissen, dass Sie nach der Regulierung eines Schadens ein Sonderkündigungsrecht haben. Wechseln Sie dann die Versicherung, dann kann es passieren, dass Sie trotz der Rückstufung in eine schlechtere Schadenfreiheitsklasse unter`m Strich günstiger kommen, als wenn Sie jahrelang einen Rabattschutz-Tarif bezahlt haben.

Verringern Sie außerdem generell das Risiko eines Unfalls: Fahren Sie im Straßenverkehr vorsichtig und mit Bedacht, gerade im Berufsverkehr. Wenn Sie sich nicht gesund fühlen oder "einen schlechten Tag" haben, dann lassen Sie am besten Ihr Auto auch einmal stehen.

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