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Deckungssummen in der Kfz Haftpflichtversicherung

Im Pflichtversicherungsgesetz ist eine Änderung eingetreten, so dass einzelne Unfallopfer mehr Geld erhalten können. Bisher konnte ein Unfallopfer für sich allein 2,5 Millionen Euro für Personenschäden von der Autohaftpflichtversicherung des Unfallverursachers fordern. Diese Summe wird nun auf 7,5 Mio. Euro erhöht, die eine Person nach einem Unfall für sich allein beanspruchen könnte. Die Summe von 7,5 Mio. Euro ist nichts Neues: Bisher galt diese Summe bei Tötung oder Verletzung von drei und mehr Personen als mögliche Gesamtsumme für alle Personenschäden. Diese Mindestversicherungssumme müssen im Übrigen alle Kfz-Haftpflichtversicherungen bieten, egal ob es nun eine teurere oder günstigere Autoversicherung ist.

Ebenso erhöht wird die Mindestsumme für Sachschäden von 500.000 Euro (fünfhunderttausend) auf eine Million Euro. Reine Vermögensschäden werden mit 50.000 Euro abgesichert.

In ähnlicher Weise werden nun auch Unfallopfer bei der Gefährdungshaftung besser gestellt, wenn kein Verschulden einer Person (Unfallgegner) vorliegt. Dann muss die Autohaftpflichtversicherung des Fahrzeughalters für mind. 5 Mio. Euro pro Schadensfall (bisher 3 Mio. Euro) einstehen und für Sachschäden bis zu 1 Mio. Euro (bisher 300.000 Euro).

Hier wird deutlich, dass eine ausreichende Haftpflichtversicherung in der Kfz-Versicherung notwendig ist. Allerdings sollte man wissen, dass jede Versicherung diese Mindestsummen (gesetzliche Deckungssummen) im Ernstfall leisten muss. Es sollen praktisch alle Unfallopfer in grundlegend gleichem Maße entschädigt werden - unabhängig vom Geldbeutel des Kfz-Halters.

Damit Sie bei Ihrer Haftpflichtversicherung nicht zu viel bezahlen, können Sie mit unserem Kfz-Versicherungsvergleich eine günstige Versicherungsgesellschaft finden.

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